Statistik

Symbol für StatistikDie Arbeit unserer Hospiz- und Sitzwachengruppe im Jahr 2017:

Wir dürfen auf ein buntes und angefülltes Jahr 2017 zurückblicken. Begleitungen von schwerstkranken und sterbenden Menschen, sowie ihren Familien wurden – wie im Vorjahr – von 117 angefragt. 61 Frauen und Männer ließen sich für diesen Dienst anfragen und machten sich zu 807 Einsätzen (2016 waren es 760) auf den Weg.

Die Altersspanne der sterbenden Menschen reichte von 38 bis 101 Jahren.

Und wo fanden die Begleitungen statt? 19 Familien waren zu Hause, 79 in einem der Pflegeheime in Ludwigsburg und 29 waren im Klinikum. 1.666 Stunden (im Vorjahr waren es 1.667 h) verbrachten die Ehrenamtlichen bei den Sterbenden und ihren Familien (beinhaltet auch die Fahrtzeiten) – 347 Stunden ambulant, 1.035 Stunden in den Pflegeheimen und 284 Stunden im Klinikum.

Darüber hinaus waren unsere Ehrenamtlichen bei den regelmäßigen Gruppentreffen, hatten Supervision, haben Fortbildungen besucht, halfen uns im Büro, organisierten die Begleitungen mit, übernahmen das Rufbereitschaftshandy, vertraten die Hospizinitiative in der Öffentlichkeit, haben jeden Mittwoch das Café auf der Palliativstation durchgeführt oder verbrachten Zeit in der Seniorentagesbetreuung im Wohnheim für Menschen mit geistiger Behinderung …, so kommt insgesamt die Zahl von 2.897 Stunden (Vorjahr 2.978 Stunden) zustande, die die Ehrenamtlichen in der Hospizarbeit tätig waren.

Ganz herzlichen Dank dafür!

Diese Zahlen sollen noch etwas ergänzt werden:

  • die Begleitungen fanden zu 1/6 in der Nacht und zu 5/6 am Tag statt

  • 44 Menschen wurden mit der Diagnose Krebs von uns begleitet (im Vorjahr waren es 53)

Zu den 117 Familien, bei denen eine Begleitung stattgefunden hat, kommen noch 15 weitere Familien dazu, bei denen es aus unterschiedlichen Gründen nicht (mehr) zum Einsatz kam oder die wir an eine andere Hospizgruppe im Landkreis weitervermittelt haben. Nicht mitgezählt sind dabei Familien, die in der Geschäftsstelle anrufen und eine telefonische Beratung ihrer Situation und Informationen zu möglichen Entlastungsmöglichkeiten möchten, sich dann aber nicht mehr melden.


Sabine Horn
Geschäftsstellenleitung und Hospizreferentin