Statistik

Die Arbeit unserer Hospiz- und Sitzwachengruppe im Jahr 2016:

Das Jahr 2016 ist vorüber. Und wieder durfte unser Dienst wachsen, sowohl, was die Frauen und Männer anbelangt, die sich für diese Begleitungen einsetzen lassen - es waren im vergangenen Jahr 57 - als auch was die schwerstkranken und sterbenden Menschen anbelangt und ihre Familien, dies waren 117 (Vorjahr 98).

Zu insgesamt 760 Einsätzen (2015 waren es 645) machten sich unsere Ehrenamtlichen auf den Weg. Es sind nicht nur hoch betagte Menschen, die sie besuchen, nein, die Altersspanne der sterbenden Menschen reichte von 19 bis 101 Jahren.

Und wo fanden die Begleitungen statt? 27 Familien waren zu Hause, 76 in einem der Pflegeheime in Ludwigsburg und 14 waren im Klinikum. 1.667 Stunden (im Vorjahr waren es 1.607 h) verbrachten die Ehrenamtlichen bei den Sterbenden und ihren Familien (beinhaltet auch die Fahrtzeiten) – 550 Stunden ambulant, 1.027 Stunden in den Pflegeheimen und 90 Stunden im Klinikum.

Darüber hinaus waren unsere Ehrenamtlichen bei den regelmäßigen Gruppentreffen, in der Praxisbegleitung, haben Fortbildungen besucht, halfen uns im Büro, organisierten die Begleitungen mit, übernahmen das Rufbereitschaftshandy, vertraten die Hospizinitiative in der Öffentlichkeit, haben jeden Mittwoch das Café auf der Palliativstation durchgeführt …, so kommt insgesamt die Zahl von 2.978 Stunden (Vorjahr 2.906 Stunden) zustande, die die Ehrenamtlichen in der Hospizarbeit tätig waren.

Ganz herzlichen Dank dafür!

Diese Zahlen sollen noch etwas ergänzt werden:

  • die Begleitungen fanden zu 1/4 in der Nacht und zu 3/4 am Tag statt
  • 53 Menschen wurden mit der Diagnose Krebs von uns begleitet (im Vorjahr waren es 52)

Zu den 117 Familien, bei denen eine Begleitung stattgefunden hat, kommen noch 24 weitere Familien dazu, bei denen es aus unterschiedlichen Gründen nicht (mehr) zum Einsatz kam. Nicht mitgezählt sind dabei Familien, die in der Geschäftsstelle anrufen und eine telefonische Beratung ihrer Situation und Informationen zu möglichen Entlastungsmöglichkeiten möchten, sich dann aber nicht mehr melden.


Sabine Horn
Geschäftsstellenleitung und Hospizreferentin