Wer sind wir, was wollen wir?

Die Hospizbewegung breitet sich, ursprünglich von England kommend, auch in Deutschland immer mehr aus. Hospizarbeit betrachtet Sterben als Teil des Lebens. Ihr Ziel ist es, allen Menschen ein würdevolles Sterben an einem selbstbestimmten Ort in einer Atmosphäre der persönlichen Achtung und Akzeptanz zu ermöglichen. Nahezu flächendeckend entstanden in einem Zeitraum von zehn Jahren im Landkreis Ludwigsburg Sitzwachen- und Hospizgruppen.

Viel ehrenamtliches Engagement steckt dahinter. Aus diesen Gruppen heraus ist die Ökumenische Hospizinitiative im Landkreis Ludwigsburg e.V. entstanden, um die Hospizidee wirkungsvoll weiter zu verbreiten.

Die Hospizinitiative wurde von der evangelischen und der katholischen Kirche, der Caritas und der Diakonie sowie der Karlshöhe ins Leben gerufen. Sie ist eine ökumenische Initiative.

Der Verein wurde am 30. Januar 1996 gegründet. Ein weiteres wichtiges Datum in der Geschichte des noch jungen Vereins ist der Februar 1997. Jetzt wurde das Büro im Haus der Diakonie bezogen. Zum gleichen Zeitpunkt nahm die Sekretärin ihre Arbeit auf. Im Oktober 1997 konnte die Stelle der Hospizreferentin besetzt werden.

Die ökumenische Bewegung finanziert sich aus Spenden, personell und ideell getragen von der Evangelischen und Katholischen Gesamtkirchengemeinde Ludwigsburg, dem Katholischen Dekanat Ludwigsburg, der Caritas, der Diakonie und der Karlshöhe.

Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

Frau Pfarrerin Susanne Digel, 1. Vorsitzende
Herr Pfarrer Matthias Burr, 2. Vorsitzender
Herr Johannes Gramer, Caritas LB
Herr Martin Hauser, Karlshöhe LB
Frau Katrin Holzapfel, Kreisdiakonieverband LB
Herr Lothar Rücker, Schatzmeister
Frau Barbara Wolf, Hospizgruppe Markgröningen

Beratendes Mitglied der Diakonie- und Sozialstation:
Herr Boas Frei

Ziel des Vereins ist, die ambulante Hospizarbeit weiter auszubauen und zu koordinieren. Als Symbol für die Strategie zur Erreichung des Ziels wurde das Haus gewählt.